[Rezension] Die Königin der Schatten: Verbannt - Erika Johansen


Kelsea Glynn hat sich als wahre Herrscherin erwiesen. Um ihr Land vor einer schrecklichen Invasion durch das Nachbarreich Mortmesne zu schützen, hat sie sich in die Hände ihrer größten Feindin begeben: der Roten Königin. Doch damit nicht genug, die Rote Königin ist inzwischen auch im Besitz von Kelseas wertvollen Saphiren. Sollte es ihr gelingen, sich deren Magie zu bemächtigen, ist ganz Tearling dem Untergang geweiht. Während Mace als Regent auf dem Thron von Tearling fieberhaft an einem Plan arbeitet, um Kelsea aus den Kerkern der Roten Königin zu befreien, kommt es im finsteren Mortmesne zum finalen Showdown zwischen den beiden Königinnen …
{ Quelle: Heyne Verlag }
Kelsea Glynn, die Königin von Tearling, befindet sich in den Händen ihrer Gegenerin, der Roten Königin. Diese hat Kelsea jedoch nicht nur ihrer Freiheit beraubt, sondern ihr auch noch die magischen Saphire weggenommen. Während Kelsea ihre Zeit in den dunklen Kerkern von Mortmesne verbringt, wirkt ihr treuer Freund Mace in Tearling als Regent und versucht das immer mehr auseinanderbrechende Konstrukt des Reiches zusammenzuhalten. Doch alleine Kelsea ist es, die Tearling und auch Mortmesne retten kann, denn neben den politischen Streitigkeiten drohnt noch eine weitere Gefahr, welche das Ende von allem bedeuten könnte.

Normalerweise brauche ich bei Fortsetzungen immer eine Weile bis ich mich wieder mit den Namen und Örtlichkeiten der Welt vertraut gemacht habe, aber bei dem dritten Band von "Die Königin der Schatten" fand ich mich unvermittelt im Geschehen wieder und konnte neben den zahlreichen Namen auch die vielen verschiedenen Orte zuordnen. Das hat mir wieder einmal vor Augen geführt wie komplex die Autorin die einzelnen Charaktere gestaltet, so dass man, wenn man den Namen liest auch immer gleich ein konkretes Bild vor Augen hat und eine ganze Reihe von Charakteristika mit dieser Person verbindet. Das finde ich klasse! Ich habe mich gefreut, dass auch der Fetch in diesem Buch wieder etwas mehr Platz eingenommen hat, da in den vorherigen Bänden immer wieder Andeutungen gemacht wurden, aber seine Identität doch sehr verschleiert blieb.

Kelsea zählt für mich zu einer der interessantesten weiblichen Hauptfiguren im Bereich Fantasy, da sie ebenfalls eine sehr gut ausgearbeitete Figur ist und eine spannende Entwicklung hingelegt hat. Sie hat in diesem Buch viel durchgemacht und die Autorin verstand sich ausgezeichnet darauf den Leser mit Kelsea mitfühlen zu lassen. Was ich aber noch spannender finde ist, dass man, obwohl man Kelseas Schwäche hautnah zu spüren bekommt, dennoch weiß wie stark sie eigentlich ist. Das fand ich beeindruckend! Eine weitere Person der man in diesem Buch sehr nahe kommt ist neben Mace, Aisa und auch der Roten Königin. Ebenfalls erwähnenswert ist die fiktive Welt die Erika Johansen erschaffen hat. Schon im zweiten Band hat man viel darüber erfahren wie sie sich aufgebaut hat, doch auch im dritten Band gibt es weiterhin viele spannende Rückblenden in die Vergangenheit.

Da das Buch mit 600 Seiten nicht gerade zu den dünnsten zählt, sind kleine Längen natürlich nicht unvermeidlich und so gab es durchaus die ein oder andere Szene die nicht so spannend war wie die davor, aber rundum hat sich die Autorin auf das Wichtigste beschränkt und die Spannung konstant hoch gehalten. Manchmal fand ich es etwas schwierig, dass so oft zwischen den Perspektiven hin und her gesprungen wurde, aber gleichzeitig fesselten mich die unterschiedlichen Storylines jede auf ihre eigene Art und Weise. Das Ende des Buches hat schließlich dann noch den Ausschlag zu meiner Bewertung gegeben, da es wirklich spitze war! Ehrlich gesagt hätte ich niemals damit gerechnet und ich finde es toll, dass sich die Autorin so etwas Besonderes für den Schluss ausgedacht hat! Ein würdiger Abschluss für eine großartige Reihe!

Ein umwerfendes Finale! Ich wusste, dass Erika Johansen meine hohen Erwartungen wieder übertreffen wird und so kann ich nun, mit Wehmut in der Stimme, sagen, dass diese fantastische Reihe ein würdiges Ende gefunden hat, das man nicht hätte besser machen können! Falls ihr die Trilogie noch nicht gelesen habt - holt das unbedingt nach! Es lohnt sich!
5/5 Sterne

Mein herzlichster Dank für das Rezensionsexemplar geht an den Heyne Verlag!

[Rezension] Unorthodox - Deborah Feldman


 Am Tag seines Erscheinens führte »Unorthodox« schlagartig die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Wenige Monate später durchbrach die Auflage die Millionengrenze. In der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit. Deborah Feldman führt uns bis an die Grenzen des Erträglichen, wenn sie von der strikten Unterwerfung unter die strengen Lebensgesetze erzählt, von Ausgrenzung, Armut, von der Unterdrückung der Frau, von ihrer Zwangsehe. Und von der alltäglichen Angst, bei Verbotenem entdeckt und bestraft zu werden. Sie erzählt, wie sie den beispiellosen Mut und die ungeheure Kraft zum Verlassen der Gemeinde findet – um ihrem Sohn ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Noch nie hat eine Autorin ihre Befreiung aus den Fesseln religiöser Extremisten so lebensnah, so ehrlich, so analytisch klug und dabei literarisch so anspruchsvoll erzählt.
{ Quelle: btb Verlag } 

Unorthodox ist ein autobiographischer Roman von Deborah Feldman, die in eine streng orthodoxe Gemeinde in Williamsburg hineingeboren ist. Sie erzählt in ihrem Buch von ihrer Kindheit, der Glaubensgemeinschaft in der sie aufwächst, ihr Älterwerden und schließlich das Loslösen von diesem streng religiösem Umfeld, dass den Holocaust als Strafe Gottes sah und den Gemeindemitgliedern welchtliche Freuden versagt.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mir nicht einfach gefallen ist in die Geschichte hineinzufinden. Obwohl Deborah Feldman von ihrem alltäglichen Leben berichtet, fühlte es sich für mich an als würde ich in eine neue Welt eintreten. die Glaubensgemeinde in der sie groß wurde hat eine ganz eigene Art die Dinge zu brachten und Zusammenhänge zu verknüpfen und auch eine Vielzahl an unbekannten Ritualen und auch jüdischen Wörtern. Diese wurden immer sehr gut von der Autorin erklärt, aber es war doch ein befremdliches Gefühl.

Ich finde es toll, dass man durch das Buch mehr über ultraorthodoxe Glaubensgemeinschaften erfährt, da ich persönlich so wie gar nichts darüber wusste. All die Verbote, Regeln und diese komplexe Gemeinschaft die dahintersteckt, all das war mir neu und es war für mich nicht nur interessant zu erfahren wie das alles genau funktioniert sondern auch wie es ist ein Teil davon zu sein. In dieser Hinsicht konnte ich durch dieses Buch wie etwas ganz Neues erfahren und das ist es was ich in Büchern suche.

Die Autorin selbst bleibt sehr distanziert. Ich hatte das Gefühl sie beschreibt ihre Vergangenheit in einem sehr kühlen Stil, der es aber nicht verhindert, dass man als Leser eine Verbindung zu ihrem jüngeren Ich aufbaut. Trotz der Sachlichkeit, ist es dennoch ein sehr emotionales Buch, das sehr viel von der Autorin preisgibt und ich finde es wirklich bewunderswert wie offen sie über ihr Leben geschrieben hat. Eine sehr starke junge Frau, die mich mit ihrem Taten (und natürlich auch ihrem Buch!) sehr beeindruckt hat!
Eine sehr intensive autobiographische Erzählung, die mich nicht nur sehr bewegt sondern auch nachdenklich gemacht und mir die Augen geöffnet hat. Die Welt ist groß und leider sehen wir immer nur einen Teil davon, aber Bücher wie dieses machen es uns möglich mehr über sie und die Menschen die sie bevölkern herauszufinden. Ich kann es wirklich nur empfehlen!
5/5 Sterne

Mein Dank für das Rezensionsexemplar geht an den btb Verlag!

[Rezension] Hier stirbt keiner - Lola Renn


Annikas großer Bruder geht nach Amerika, ihre beste Freundin versteht sie nicht mehr, ihre Eltern streiten nur noch. Das ist der Anfang von einem heißen Sommer, in dem Dinge passieren, die Annikas vertraute Welt auf den Kopf stellen. Aber egal wie schlimm es sich anfühlt, hier stirbt schon keiner. Irgendwie kriegt Annika das schon hin. Und vielleicht hilft Chris ihr dabei, denn auf einmal ist er ein bisschen mehr als nur der beste Freund von ihrem Bruder. Eigentlich ist er sogar viel mehr.
Ein wunderschöner Roman über das Erwachsenwerden, nicht nur für heiße Sommerferientage!
{ Quelle: Fischer Verlag } 

Annikas Sommer beginnt damit, dass ihr älterer Bruder Malek nach Amerika fliegt und ihre Eltern sich trennen. Dann hat sie auch noch Krach mit ihrer besten Freundin Theresa und Annika fühlt sich ziemlich alleine. Chris, Maleks bester Freund, ist der Einzige in dessen Gegenwart sich im Moment wohlfühlt und aus einer jahrelangen Freundschaft wird plötzlich Liebe.

Der Grund warum ich das Buch lesen wollte, war folgende Aufschrift auf der Rückseite: "So beginnt Annikas Sommer. Es ist das Ende ihrer Kindheit. Und der Anfang von allem, was danach kommt." Ich liebe Bücher über das Erwachsenwerden, wahrscheinlich weil ich selbst noch nicht ganz herausgefunden habe wie es funktioniert. Es ist eine schwere Zeit in der man sich selbst und seine Wünsche verstehen lernt und in der sich vieles ändern kann. In "hier stirbt keiner" habe ich gemerkt, dass die Autorin versucht hat das Thema in den Vordergrund zu stellen, doch ich hatte gleichzeitig das Gefühl es wurde immer nur kurz gestreift, angedeutet, aber es wurde nie tiefer darauf eingegangen. Zugleich wird im dem Buch auch Schwierigkeiten mit Eltern thematisiert. Zum einen auf der Seite von Annika, deren Eltern sich trennen, zum anderen auf Chris' Seite, dessen Eltern ihm ständig Vorwürfe machen und seinen Wunsch auf die Filmhochschule zu gehen nicht akzeptieren wollen. Auch hier wurde die Problematik immer wieder angerissen, aber immer nur nebenbei und auch wenn man als Leser einen guten Einblick in Annikas Gefühlsleben hatte, so fand ich es doch sehr schade, dass diese wichtigen Themen nicht ausreichend behandelt wurden.

Mit den Charakteren hatte ich es leider auch nicht immer einfach. Einerseits fand ich es unglaublich spannend in Annikas Gefühls- & Gedankenwelt einzutauchen, da sie eine interessante Persönlichkeit besitzt. Allerdings fand ich es schade, dass sie ihre Mitmenschen immer so abweisend behandelt und so selbstkonzentriert denkt. Das fand ich stellenweise schon sehr nervig. Ihre Mutter geht nach der Trennung durch eine sehr schwere Zeit und es hat mir das Herz gebrochen, dass Annika sie immer nur für die Lage verantwortlich gemacht hat, statt Verständnis zu zeigen. Nicht einmal im Buch, kam ihr der Gedanke, dass ihre Mutter genauso unter der Trennung von ihrem Vater leidet wie ihr. Einfach fiel es mir mit Chris, denn ich schnell ins Herz schloss. Man merkt schnell, dass Annika ihm sehr wichtig ist und ich fand es schön, dass er sich ihr gegenüber so sehr geöffnet hat. Die Liebesgeschichte zwischen Chris und Annika empfand ich selbst allerdings nicht als knisternd. Sie passierte einfach.

Wie ihr seht hat es mir das Buch nicht gerade leicht gemacht. Mit den nicht einmal 300 Seiten ist das Buch sehr knapp und ich finde die Autorin hat zu viele Szenen eingebaut die, meiner Meinung nach, nicht unbedingt zur Handlung beitragen, aber dafür zu viele Dinge ungesagt gelassen. Ich hätte mir sehr ein richtiges Gespräch zwischen Annika und ihrer Mutter gewünscht. Oder mehr zum Erwachsenwerden. Was mir an dem Buch aber sehr gut gefallen haben, waren die wenigen Male als die Autorin einen Augenblick in Annikas Leben etwas detaillierter beschrieb, wie etwa die Schönheit der Schneeflocken oder als Malek, Chris und Annika im ersten Kapitel unterwegs waren. Ich sehe durchaus Potenzial, aber das wurde im Buch leider nicht ausgeschöpft. Ich habe immer auf Mehr gewartet, aber vergebens.

Ich habe gelesen und dabei immer auf Mehr gewartet, da die Autorin stellenweise zeigte, dass sie wirklich bewegend schreiben kann und auch interessante Gedanken hat, die es wert sind auf Papier gebracht zu werden, doch mit Annikas selbstkonzentrierten Charakter und dem knappen Schreibstil kam davon leider viel zu wenig an. Deshalb konnte mich "hier stirbt keiner" leider nicht überzeugen. 
2/5 Sterne

Mein Dank für das Rezensionsexemplar geht an den Fischer Verlag!

[Rezension] Stell dir vor, dass ich dich liebe - Jennifer Niven


 Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein.
Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?
{ Quelle: Fischer Verlag }
Wenn Jack einen Raum betritt ist er ständig von Fremden umgeben, selbst wenn es sich bei diesen um seine Freunde und Schulkollegen handelt. Denn Jack leidet unter Prosopagnosie, auch Gesichtsblindheit bezeichnet. Das bedeutet er kann keine Gesicht erkennen und diese somit auch keinen Namen zuordnen. Das macht die Highschool für ihn zu einem gefährlichen Ort. Genauso wie für Libby, die ihre dunkle Vergangenheit am liebsten vergessen würde und in der Schule wegen ihrem Gewicht gemobbt wird.

Nachdem Jennifer Nivens Debüt "All die verdammt perfekten Tage" mich zutiefst bewegt hat und auch zu meinen Jahreshiglight im Jahr 2015 gezählt hat, konnte ich es kaum erwarten "Stell dir vor, dass ich dich liebe" zu lesen. Ich war auch gespannt darauf mehr über Prosopagnosie zu erfahren, da ich noch nie ein Buch gelesen habe, dass diese Krankheit thematisiert hat. Ich finde in dieser Hinsicht hat die Autorin einen sehr guten Einblick gegeben, wie es sich für Jack anfühlt mit seiner Krankheit zu leben und das ganz alltägliche Situationen zur Herausforderung werden können. In der Danksagung habe ich gelesen, dass sie selbst mit Betroffenen und Experten gesprochen hat um mehr über die Krankheit herauszufinden und sie im Buch authentisch darzulegen. Das finde ich klasse! 


Jennifer Niven zeigt aber nicht nur die Probleme von Jacks Krankheit auf, sondern gibt auch einen tiefen Einblick in das Gefühlsleben von Libby und Jack, die beide mit ihrem Alltag zu kämpfen haben. Gerade Libby fand ich sehr bewunderswert, da sie trotz allem über sich hinausgewachsen ist und sich von niemanden hat einreden lassen, dass sie "unerwünscht ist", wie jemand ihr anonym geschrieben hat. Ich fand ihre Stärke wirklich beeindruckend und so habe ich sie schnell ins Herz geschlossen. Während ich bei Libby die Verwandlung sehr nachvollziehbar fand, kam sie mir bei Jack zu abrupt. Libby hat mit sich selbst gekämpft und gehadert, bevor sie es geschafft hat endlich der Mensch zu werden der sie sein wollte, doch bei Jack hatte man eher das Gefühl er würde einfach eine andere Jacke anziehen, da er so leicht und geschmeidig passierte. Das fühlte sich leider nicht sehr authentisch für mich an.

Sehr begeistert hat mich der Schreibstil, da Jennifer Niven immer die richtigen Worte zu finden scheint um eine bedrückende, glückliche oder romantische Situation passend zu beschreiben. Manchmal reichten ein paar Worte um so viel mehr auszudrücken. Das fand ich sehr schön! Toll fand ich auch, dass sie den Charakteren so viele interessante Eigenschaften zugeordnet hat. Wie etwa, dass Libby Zitate auf ihre Schuhe schreibt. Man merkt einfach, dass sie viel Herzblut in diese Geschichte gesteckt hat und dem Leser eine wichtige Botschaft auf den Weg geben möchte: Egal wer du bist. Du bist erwünscht!


 Eine wundervolle Geschichte, die sich besonders durch zwei besondere, außergewöhnliche Charaktere und den tollen Schreibstil von Jennifer Niven auszeichnet und eine wichtige Botschaft enthält. Ein wirklich schönes Buch! 
4/5 Sterne

Mein Dank für das Rezensionsexemplar geht an den Fischer Verlag!

[Neuzugänge] 24 neue Bücher/Mangas!

Hallo ihr Lieben!

In den letzten Wochen war ich auf meinem Blog zwar etwas abwesend, aber das hat mich natürlich nicht davon abgehalten, fleißig Bücher zu kaufen (und meinen SUB über 100 Stück wachsen zu lassen ^^). Deshalb hier mein Post über all die Bücher die im letzten Monat bei mir eingezogen sind. 


Fairy Tail 1-12
Da ich die meiste Zeit des Mais damit verbracht habe mir eine Fairy Tail-Episode nach der anderen anzusehen, stellte sich mir irgendwann die Frage wie mir die Geschichte wohl in gedruckter Weise gefallen würde. Eine Woche später sind meine ersten Mangas dann auch schon bei mir eingezogen und ich bin richtig froh, dass ich gleich mehrere Bände auf einmal gekauft habe, da ich bereits total verrückt danach bin. :D


Heute hat die Welt Geburtstag & Im Herzen der Gewalt
Diese beiden Bücher haben mich überraschenderweise aus dem Fischer Verlag erreicht und ich habe mich sehr darüber gefreut, da beide sehr ansprechend klingen und ich es kaum erwarten kann sie endlich zu lesen. 

Und es schmilzt 
Dieses Buch kommt ebenfalls vom Fischer Verlag, allerdings habe ich es angefragt. Ich finde das Thema das es behandelt unglaublich spannend und ich bin schon neugierig wie Lize Spit es umgesetzt hat. Zu diesem Buch wird es auf jeden Fall eine Rezension auf meinem Blog geben, aber erst im August, da es am voraussichtlich am 24.8. erscheint. 

Swing Time
Von Zadie Smiths Schreibstil habe ich schon aus allen Richtungen Gutes gehört. Als ich hörte, dass ihr neuster Roman jetzt auf Deutsch erscheint, musste ich ihn unbedingt haben und ich bin schon gespannt was mich darin erwarten wird. Ich bin mir aber sicher, dass mich Zadie Smith begeistern wird. 


Extremely loud and incredibly close & Alles ist erleuchtet
Diese beiden Bücher  von Jonathan Safran Foer habe ich zufällig auf einem Bücherflohmarkt entdeckt und natürlich konnte ich nicht widerstehen sie mitzunehmen. Während ich "Alles ist erleuchtet" noch nicht kenne, so habe ich von dem anderen Buch schon die Verfilmung gesehen und war zutiefst bewegt. 

Unorthodox 
Dieses Buch lese ich im Moment und ich bin noch nicht sehr weit, aber die Autorin hat mich mit ihrer kühlen Art zu Erzählen schon in den Bann gezogen. Ich weiß nicht genau was mich in diesem Buch noch erwarten wird, aber ich bin gespannt. 

Der Distelfink
Auch dieses Buch habe ich auf dem Bücherflohmarkt entdeckt und es gab keinen Zweifel, dass ich es mitnehmen wollte. Es steht schon lange auf meiner Wunschliste, weshalb ich mich umso mehr gefreut habe, dass ich es für gerade mal 1€ erstehen konnte (Bücherflohmärkte sind die beste Erfindung überhaupt ^^). 


Stell dir vor, dass ich dich liebe
Ich glaube es war 2015 als ich "All die verdammt perfekten Tage" gelesen habe. Das Buch hat mich so sehr in seinen Bann gezogen und begeistert, so dass ich nur an die Geschichte denken muss und schon wallen die Gefühle in mir auf. Deshalb freue ich mich, dass ich nun auch das neue Werk von Jennifer Niven in den Händen halten darf. Es wird das nächste Buch sein, dass ich lese. 

Die Königin der Schatten: Verbannt
Eine meiner liebsten Fantasyreihen ist "Die Königin der Schatten" und hier ist nun der dritte und damit finale Band der Trilogie. Ihr könnt euch wahrscheinlich vorstellen wie aufgeregt ich bin und gleichzeitig wie traurig darüber, dass eine so geniale Reihe ihr Ende findet. Ich hoffe der Abschluss kann mich genauso überwältigen wie die Vorgängerbände, aber eigentlich habe ich daran keinen Zweifel. 

The Bronze Horseman
Es ist schon eine Weile her, dass Kücki mir das Buch ans Herz gelegt hat, doch durch den interessanten Titel ging mir das Buch nicht aus dem Kopf und so ist es nun auch endlich bei mir eingezogen. Ich freue mich riesig auf das Lesen! 

Ich bin die Nacht
Abschließend hat mir meine liebe Mama noch ein Buch mitgebracht, dass ihr beim Einkaufen über den Weg lief. Sie meint zwar, der Klappentext klingt sehr spannend (was er auf jeden Fall tut!) aber ich schätze, sie hat es vor allem wegen den tollen geschwärzten Seitenrändern mitgenommen. Die hat sie nämlich total faszinierend gefunden. ;) 

Das waren meine Neuzugänge vom Juni! Ich hoffe in den nächsten Wochen werden weniger Bücher bei mir einzigen (mein SUB braucht eine Schonzeit xD), aber man weiß nie wie das Leben spielt und man sich plötzlich mitten in einem Buchladen wiederfindet, deshalb werde ich mir dessen auch nicht zu viel vornehmen. :D